Vater mehrfach als zu extrem in seiner Erziehung bezeichnet – Ignoranz des Familiengerichts Wetzlar

Kinder haben dabei ein Recht auf gewaltfreie Erziehung:

Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen erklärt das Gesetz ausdrücklich für unzulässig.

So, die klare und eindeutige Rechtsprechung!

Was wiegt mehr?

Eine Mutter, die in Liebe und Fürsorge einen für das Kind stressfreien und indirekt geradlinigen Weg zur Eigenverantwortung und selbstbewussten, richtigen Entscheidungen des Kindes für sich und seine Zukunft sorgt, oder ein Vater, der „gewaltig“ mit krassen Erziehungsmethoden versucht das Kind zu brechen?

Hier mal die Aussagen der beiden Lehrerinnen:

Zitat Lehrerin Liam Grundschule Katzenfurt: „…ich empfand die Schilderungen seiner Erziehungsmethoden als sehr krass!“ (über den Vater von Liam!)

Stellungnahme des Jugendamtes Wetzlar, nach Besuch beim Vater am 04.03.2014 Auszug und Zitat:

„in Bezug auf das Erziehungverhalten des Vaters äußert sich die Ko-Rektorin der neuen Schule von Liam kristisch. Der Vater agiere oftmals ZU STRENG mit Liam und spreche sodann Strafen aus, anstatt positiv gezeigtes Verhalten zu bestärken und zu belohnen!“

 

In dem ANGEBLICHEN „Gut“achten von Frau Christina Herr, Wetzlar wird jedoch das Verhalten von mir als sehr einfühlsam bezeichnet!

(Zitat! Ich korrigiere die Rechtsschreibfehler 😉 )

Explorartionsgespräch im Haushalt der Mutter:

„Man einigte sich daraufhin, ein Spiel (SIEDLER!) in der Küche zu spielen und für alle einen Tee zu bereiten. Liam wirkte dabei vertraut mit den Gegegebenheiten und beteiligte sich aktiv an den Vorbereitungen. Auch Gerrit hatte „seinen“ Platz innerhalb der Interaktionen. Die Vorbereitungen, sowie auch der Spielveraluf wirkten vertraut, harmonisch und wechselseitig zugewandt.

Im Verlauf der anderhalbstündigen Situation zeigte Liam punktuell leicht impulsives und unkonzentriertes Verhalten, was sowohl die Kindesmutter, als auch Gerrit veranlasste, ihm jeweils einen Hinweis zur Verhaltensänderung zu geben. Die positive Situation wurde dadurch jedoch NICHT beeinträchtigt und führte insgesamt zu ERFREULICHEN und WOHLWOLLENDEN Interaktionen untereinander.

Der Mutter gelang es dabei gut, ihre Aufmerksamkeit beiden Kindern zu schenken und deren Bedürfnisse individuell zu berücksichtigen. Während sie bei Liam darauf bedacht war, ihn durch Lob und Ermutigung in die Situation einzubinden, brachte sie gegenüber Gerrit zum Ausdruck, seine Interessen und seine Reife wertzuschätzen. So unterhielten sich beide über polititsche Themen und Positionen, fanden dabei einerseits hohe Übereinstimmung, jedoch auch abweichende Haltungen, die KONSTRUKTIV diskutiert wurden….!“

 

NUN gilt auch hier DENK SELBST! 😉

 

EINFÜGUNG :

Beratung und Unterstützung für Familien

Jugendamt

„Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“ Artikel 6 des Grundgesetzes legt die Sorge für Kinder vorrangig in die Hände ihrer Eltern. Doch es gibt auch Eltern, die mit dieser Aufgabe überfordert sind, die ihre Kinder vernachlässigen oder misshandeln. Deshalb weist Artikel 6 gleichzeitig dem Staat die Verantwortung zu, über die Ausübung der elterlichen Sorge zu wachen. Daraus ergibt sich das so genannte „staatliche Wächteramt“, das den Staat zum Eingreifen verpflichtet, wenn Eltern trotz angebotener Hilfe nicht in der Lage oder bereit sind, ihrer Verantwortung gegenüber ihren Kindern nachzukommen. Eine staatliche Institution, die diese Wächterrolle übernimmt, ist das Jugendamt.

Das Jugendamt in der Wächterrolle des Staates

Die Mitarbeiter des Jugendamtes sind somit verpflichtet, allen Hinweisen, dass ein Kind in Gefahr ist, nachzugehen. Dabei arbeiten sie eng mit anderen Behörden und Institutionen zusammen, zum Beispiel mit Kindertagesstätten, Schulen, der Polizei und Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) ist jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt verpflichtet, ein Jugendamt einzurichten. In ganz Deutschland gibt es somit über 600 Jugendämter und im Land Brandenburg 18. Zuständig ist immer das Jugendamt, in dessen Bereich die Eltern wohnen. Leben Eltern getrennt, kommt es auf den gewöhnlichen Aufenthalt des sorgeberechtigten Elternteils an. Für den Bereich Kinderschutz ist in den Jugendämtern der Soziale Dienst verantwortlich, meist „Allgemeiner Sozialer Dienst” oder kurz „ASD” genannt.

Eltern unterstützen, Kinder schützen – so lässt sich der Auftrag zusammenfassen, den das Jugendamt nach Paragraf 1, SGB VIII hat: Das Jugendamt soll Eltern bei den Aufgaben der Versorgung und Erziehung ihrer Kinder beraten, unterstützen und entlasten. Und das Jugendamt soll – als Teil der staatlichen Gemeinschaft, die nach dem Grundgesetz über die Erziehung zu wachen hat – Kinder vor Gefahren für ihr Wohl schützen. Dem Jugendamt ist somit eine doppelte Aufgabe zugewiesen. Es ist also auch eine Instanz der Kontrolle, die im Einzelfall die elterliche Sorge berühren kann, um ein Kind zu schützen. Doch der Aufgabenschwerpunkt des Jugendamtes liegt bei vorbeugenden, familienunterstützenden Angeboten.

Die wichtigste Aufgabe des Jugendamtes ist es, Familien zu beraten

Eltern, die spüren, dass sie Unterstützung brauchen, finden beim Jugendamt professionelle Beratung und Hilfe. (Helfen und Schützen) Hans Leitner von der Fachstelle Kinderschutz macht Eltern Mut: „Trauen Sie sich. Das Jugendamt hilft Ihnen und Ihren Kindern weiter!”

Info

  • Weiterführende Informationen erteilt das Landesjugendamt unter Telefon 03338 701801 oder im Internet: www.lja.brandenburg.de.
  • Der vollständige Text des Kinder- und Jugendhilfegesetzes – SGB VIII – ist veröffentlicht auf den Internetseiten des Fachkräfteportals der Kinder- und Jugendhilfe unter der Rubrik „Rechtsfragen“, „Gesetze des Bundes und der Länder“: www.jugendhilfeportal.de.

 

QUELLE: http://www.unterstuetzung-die-ankommt.de/leistungen