Andreas Jaeger: Hier meine Gedanken zum Prozess gegen Dennis Stephan

Hier meine Gedanken zum Prozess gegen Dennis Stephan:

 

Hierzulande wird doch völlig unkritisch fast alles sehr schlecht gemacht. Vor allem dadurch, dass ich Halbgeschwister in Schweden und Frankreich habe, die wiederum auch ein sehr viel globaleren Horizont haben, als Gießener, Mainzer und Frankfurter Beamte (Richter, Polizei, StA, Politiker etc.) weiß ich auch, was hier los ist. Übelst stößt mir immer wieder die Diskriminierung aus formalen Gründen auf. Die Ex vom Dennis hat mir ihrer Aussage bewiesen, wie Leute massiv beeinflußt werden, vor allem wenn sie durch eine rein formale Denke anfällig dafür sind. 

Ein Beispiel: Dadurch, dass man ihr sagte, er sei schizophren, war sie absolut negativ vorprogrammiert, was sich in allen Lebensbereichen niederschlägt. Nach der Vernehmung fragte ich sie, ob jemals von ärztlicher Seite ein Drogentest gemacht wurde. Ihre Antwort war, dass sie sich nicht erinnern könne. Auf die Idee, dass das Verhalten von Dennis ein Ergebnis seines Drogen- und Alkoholmißbrauchs sein könnte, ist ihr nicht gekommen.

 

Hoffentlich wird die Hausärztin geladen, die zuerst die Diagnose stellte, diese muss dann diese Frage beantworten. Das will man aber wahrscheinlich nicht, da

 

Der Gutachter zielt auf die gegenteilige Meinung ab: Er scheint die Variante zu favorisieren, dass Dennis sich durch einen Mißbrauch selbst therapiert. Wenn das stimmen würde, müßte man den Nachweis genetisch führen können und natürlich müßten Auffälligkeiten schon vor dem Konsum vorhanden gewesen sein, was anscheinend nicht der Fall ist.

Es gibt aber Kliniken, die sehr weise zuerst Sucht- und Intoxikationsprobleme zuerst betrachten und dann erst eine Diagnose erstellen. Für mich ist das Gericht, Staatanwaltschaft und der Gutachter schon dann als befangen anzusehen, wenn man dieser Fragestellung nicht nachgeht.

Ausdrücklich möchte ich hier nochmal auf die geniale Stellungnahme von ANDREA JACOB verweisen, die aus meiner Sicht die Schuldunfähigkeit wegen kausal Dennis Stephan nicht zurechenbarer Intoxikation o.ä. aufgezeigt hat.

Man kann auch von mangelndem Vorsatz ausgehen, weshalb der Prozess jetzt Rechtsgeschichte schreiben kann….

 

Meine zweite Frage an die Freundin zielte darauf ab, ob sie Dennis jetzt auch als auffällig betrachtet?

 

Dazu wollte sie nichts sagen. Aus meiner Sicht ist jetzt gerade deshalb nicht auffällig, da er keine Medikamente o.ä. nimmt.

 

Manipuliert werden die Zeugen auch dadurch, dass immer zwei Kontrollen für die Zeugen und Prozessbeobachter durchgeführt werden. Bezeichnend ist aber, dass dies nur bei diesem Prozess der Fall ist, auch wenn zur gleichen Zeit ein Prozess gegen zwei Männer stattfindet, die in Friedberg einen Obdachlosen totgetreten haben sollen.

 

Warum bei Dennis Stephan kontrolliert wird und bei den mutmaßlichen Totschlägern nicht, ist sachlich unergründlich! Warum werden den Zuschauern und Dennis Stephan nicht die Feuerzeuge abgenommen? Wo ist der Sinn? Schließlich ist er nicht wegen Totschlags, oder terroristischen Anschläge angeklagt, sondern wegen Brandstiftung in seiner eigenen Wohnung.

 

Warum die Sache immer noch am Landgericht verhandelt wird, und nicht zum Amtsgericht zurückverwiesen ist, wird mir vor dem Hintergrund von Artikel 6 EMRK auch nicht klar?

 

Gruß Andreas Jaeger

Nächster TERMIN:

MORGEN, Freitag, 14.02.2014, 09:30 Uhr

vor dem LG Gießen!!!

Besucher höchst erwünscht!

 

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Wer seinen Job nicht tut…

Arbeitsauftrag eines Verfahrensbeistandes

Seinen Arbeitsauftag erhält der Verfahrensbeistand mit dem Eingang der Bestellung vom zuständigen Familiengericht. Seine Bestellung ist von keinem der anderen Beteiligten anfechtbar, das Ermessen des Gerichts bei der Auswahl eines Verfahrensbeistandes ist jedenfalls auf der Grundlage des seit dem 1. September 2009 geltenden Rechts dahin gebunden, dass das Gericht den für den konkreten Fall und das konkrete Kind „… geeigneten …“ Verfahrensbeistand zu bestellen hat. Der Verfahrensbeistand wird vom Gericht deswegen nur auf seine grundsätzliche Eignung überprüft; eine fortlaufende Kontrolle durch das Gericht ist im Gesetz nicht vorgesehen. Auch ist er dem Gericht gegenüber nicht weisungsgebunden, allerdings kann ihm das Gericht weitere, zusätzliche Aufgaben (z.Bsp. Vermittlungbemühungen zur Lösung des elterlichen Konfliktes) übertragen. Der Verfahrensbeistand kann die Arbeits- und Vorgehensweise bis zur mündlichen Verhandlung selbst bestimmen. Dabei sollte er auf bereits vorhandene Berichte oder Schriftstücke zurückgreifen um ökonomisch zu arbeiten.
Anforderung an die Person des Verfahrensbeistandes

Der Verfahrensbeistand muss eine neutrale Grundhaltung einnehmen und dem Kind mit Achtung und Wertschätzung gegenüber treten. Er muss versuchen, eine Vertrauensbasis zwischen sich und dem Kind herzustellen und die erfassten Aussagen auszuwerten und umzusetzen. Es ist von besonderem Vorteil, wenn er über Berufserfahrung aus den Bereichen der Psychologie und der Arbeit mit Familien verfügt. Damit der Minderjährige in seinem individuellen Entwicklungsstand wahrgenommen und seine spezifischen beeinflussenden Faktoren erkannt werden können, benötigt der Verfahrensbeistand ein differenziertes Wissen. Ebenso benötigt er besondere kommunikative Kompetenz im Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Er muss feststellen können, was der junge Mensch und Kind in bestimmten Situation vorrangig braucht. Auf Grund von Sprache, Entwicklungsstand, Körperreaktionen und eventuellen Verhaltensauffälligkeiten hat der Verfahrensbeistand die Aufgabe, die tatsächlichen Anliegen der Minderjährigen zu ergründen und offen zu legen. Hierbei ist die Einbeziehung seines sozialen Umfeldes unerlässlich. Bei der Interessenvertretung geht es darum, die Komplexität und die Vielschichtigkeit des familiären Beziehungsgefüges zu erfassen. Dabei spielen die situative Einschätzung und das Erkennen psychodynamischer Prozesse in Familiensystemen eine bedeutsame Rolle. Der Verfahrensbeistand hat das Kind prozesshaft zu begleiten und gangbare Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln. In kreativer und kooperativer Weise müssen verbindliche Absprachen getroffen und deren zuverlässige Einhaltung mit Beharrlichkeit überprüft und eingefordert werden. Dabei ist das Augenmerk vor allem auf die neu zu gestaltende Alltagssituation zu richten. Dem Minderjährigen muss zu neuen verlässlichen Lebensbezügen verholfen werden, die ihm Sicherheit bieten.
Aufgabe des Verfahrensbeistandes in einem gerichtlichen Verfahren

Der Verfahrensbeistand hat die Aufgabe, die Interessen und Bedürfnisse während eines gerichtlichen Verfahrens möglichst anschaulich dem Gericht zu übermitteln. Er hat dafür Sorge zu tragen, dass dem „Kindeswillen“ Gehör verschafft wird und das in besonderen Konfliktfällen Lösungswege überarbeitet werden. Eine weitere Aufgabe besteht darin, dem Minderjährigen über den laufenden Verfahrensstand zu informieren. In diesem Fall muss der Verfahrensbeistand in kindgerechter Sprache und individueller Form ausgerichtet an der Persönlichkeitsstruktur des Minderjährigen informieren und erklären. Weiter hat er die Aufgabe, auf Vorgehensweisen im Verfahren hinzuweisen, die den Interessen des Minderjährigen entgegenstehen.

GENAU EINE STUNDE, war die MADAME da und keine SEKUNDE LÄNGER!

Kindesentziehung durch Jugendamt und dann kommt es doch ANDERS ;)

Dies war die E-Mail von Psychologin und Gutachterin, Frau Andrea Jacob aus Gießen, die sich gegen die Willkür des Jugendamtes einsetzt (http://www.gagmbh.de), welche ich gestern erhielt:

Hallo,

in Allendorf-Lumda lebt das Ehepaar B. nun alleine. Das Kreisjugendamt Gießen hat ihnen auf brutale Weise im Oktober des letzten Jahres ihre 3 Kinder weg geholt. Die Kinder wurden getrennt. Frau B. ist wieder schwanger und wird heute oder morgen ihr Baby bekommen. Heute war ich mit dem Ehepaar bei ihrer Hebamme in Staufenberg, die mir schilderte, dass sie fast ein Jahr in der Familie gewesen sei und keinen Grund für die Kindesherausnahmen sehen konnte. Die Brutalität mit der die stillende Frau B. in Anwesenheit der Hebamme ihr Baby von der Brust gerissen bekam, sei kaum zu beschreiben erzählte mir erschüttert die Hebamme Frau B. L. Die Jugendamtsmitarbeiterinnen Frau F. und Frau L. hätten die, aus Angst zitternde Mutter, dazu angehalten noch ein Essen für die Kinder zu kochen und sie anzukleiden, damit sie selbst keine Arbeit mehr mit ihnen hätten. Frau B. sei fast zusammengebrochen, habe aber gehorsam das letzte Essen für ihre Kinder gekocht und habe die Kinder dann angekleidet. Frau B. ist keine Person, die gelernt hat, sich zu wehren.

Die Hebamme Frau L. hat mich gestern Abend angerufen, weil sie sich große Sorgen um die hochschwangere Frau B. mache. Denn das Jugendamt komme zurzeit täglich zu Frau B. und versuche nachzusehen, ob das Baby schon da sei. Auch sie selbst sei mehrfach vom Jugendamt angerufen worden und sollte genötigt werden, gegen datenschutzrechtliche Vorgaben zu verstoßen, indem sie dem Jugendamt Informationen geben sollte. Dies, obwohl Frau L. auf ihre Schweigepflicht gegenüber dem Jugendamt hingewiesen habe. Das Jugendamt habe ihr gedroht, dass sie dann eben schuld sei, wenn dem Kind etwas geschehe.
Frau B. habe sich in ihrer N. dem Jugendamt im Wald versteckt und sei völlig unterkühlt und zitternd bei Frau L. zur Untersuchung angekommen. So könne man kein Kind zur Welt bringen, sagte die Hebamme erschüttert. Frau B. hat seit gestern Abend wehen.

Heute bin ich mit dem Ehepaar B. zum Notar gegangen und wir haben eine Sorgerechtsverfügung des Ehepaars notariell beurkunden lassen, damit das Jugendamt nicht ohne weiteres auch dieses noch ungeborene Baby entführt. Während der Beglaubigungen beim Notar wurden die Wehen stark, so dass ich die Eltern nach der Unterschrift zur Hebamme schickte und selbst die beurkundeten und beglaubigten Sorgerechtsverfügungen an mich nahm. Eine davon habe ich heute mit Zeugen beim Kreisjugendamt Gießen eingeworfen und eine beim Familiengericht Gießen. 3 Dokumente habe ich noch zur Verfügung für alle Fälle.

Die Familie benötigt dringend moralische Unterstützung und Öffentlichkeit. Jede Hilfe ist willkommen. Bitte einfach an mich wenden. Ich leite alles weiter.

Danke

Andrea Jacob 

Bild

Heute morgen öffnete ich meine E-Mail Postfach und konnte diese wundervolle Mail lesen, damit war mein Tag gerettet 😉

 

Guten Morgen,

das Baby ist heute Nacht geboren worden. Es ist ein kleiner Junge. Ich weiß nicht, was passiert ist, aber die zuständige Richterin H vom Familiengericht Gießen war bereits um etwa 8:15 Uhr heute Morgen bei Familie B. und hat sich selbst davon überzeugt, dass alles in Ordnung ist. Die beiden dürfen ihr Kind behalten und haben in Aussicht gestellt bekommen, auch ihre anderen Kinder wieder zurück zu erhalten. Wer auch immer dazu beigetragen hat, dass es so eine Wendung gibt, herzlichen Dank an alle, die geholfen haben. Ich werde weiter berichten.

Liebe Grüße

Andrea Jacob