Das Schlagen von Kindern ist gesetzlich verboten!

dennoch wurde im „Gut“achten und auch schon vorher – vom damaligen Jugendamt in Montabaur – genau das aufgedeckt!

Im Umkehrschluß hat also nun ein Gesetzesbrecher ein Kind zurück bekommen!

Die UN-Kinderrechtskonvention

Die auch von Deutschland 1992 ratifizierte Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen ist so etwas wie ein Grundgesetz für die Kinder in aller Welt. Die darin festgeschriebenen Kinderrechte gelten für alle jungen Menschen bis zum achtzehnten Lebensjahr, also für Kinder und Jugendliche. Die in den 54 Artikeln der Konvention festgeschriebenen Rechte enthalten gleichermaßen einen Anspruch auf Schutz, Förderung und Beteiligung.

Das wichtigste Schutzrecht ist ein Verbot jeglicher Diskriminierung. Das bedeutet, dass alle Kinder gleiche Rechte haben, unabhängig von Geschlecht, Rasse, Hautfarbe, Religion oder sozialer Herkunft. Weitere Schutzrechte sind zum Beispiel das Recht auf gewaltfreie Erziehung, der Schutz vor Drogen oder der Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten.

Der zweite Bereich betrifft die so genannten Förderrechte. Besonders wichtig ist der Vorrang des Kindeswohls, das heißt bei allen Kinder betreffenden Entscheidungen ist das Wohl des Kindes ein Gesichtspunkt, der vorrangig berücksichtigt werden muss.

Aber auch die Rechte auf Bildung, auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit und auf einen angemessenen Lebensstandard sind wichtige Förderrechte. Außerdem gibt es einen eigenen Artikel, der das Recht jedes Kindes auf Ruhe, Freizeit, Spiel und Erholung festschreibt. Schließlich haben Kinder Beteiligungsrechte: Sie haben das Recht, in allen Angelegenheiten, die sie betreffen, gehört zu werden. Ihr Wille und ihre Meinung müssen angemessen und entsprechend ihrem Alter und ihrer Reife berücksichtigt werden.

Kindern besser zuhören!

Bei der Umsetzung der Kinderrechte gibt es allerdings auch heute noch große Lücken: Mehr als Erwachsene sind Kinder in Deutschland von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen. Viele Kinder erhalten nicht die bestmögliche gesundheitliche Versorgung. (Medizinische Grundversorgung) Gewalt gegen Kinder kommt – vor allem in Form seelischer Verletzungen und entwürdigender Behandlungen – erschreckend häufig vor. Vielen Erwachsenen, die Kinder schlagen, fehlt noch immer das Unrechtsbewusstsein dafür. (Folgen von Kindeswohlgefährdung) Kinder mit Migrationshintergrund und nach Deutschland geflüchtete Kinder leiden häufig unter Diskriminierung.

Besonders verbreitet und schwer zu erkennen sind Missachtung und Gleichgültigkeit gegenüber Kindern: Vielen Kindern wird einfach nicht zugehört, und ihre Wünsche werden von Erwachsenen nicht ernst genommen. (Wille des Kindes) An wichtigen, sie betreffenden Entscheidungen werden die Jungen und Mädchen nicht beteiligt. Und wenn es um Planungen geht, werden die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen oft schlichtweg vergessen.

Info

  • Beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in 53107 Bonn gibt es für Kinder die kostenlose Broschüre „Die Rechte der Kinder von logo einfach erklärt“.

 

Folgen von Kindeswohlgefährdung

An den Folgen von Misshandlung und Vernachlässigung sterben in Deutschland jede Woche zwei Kinder. Andere werden so schwer verletzt, dass massive körperliche Behinderungen zurückbleiben. Ein noch größeres Ausmaß hat die Gewalt, die sich unterhalb dieser Schwelle abspielt. Schläge, Demütigungen, mangelnde Förderung und Fürsorge, sexueller Missbrauch – das Martyrium vieler Kinder dauert manchmal Jahre. Unter den körperlichen und seelischen Folgen leiden die Jungen und Mädchen oft ihr Leben lang.

Gewalt wird von Generation zu Generation weitergegeben

Gewalt innerhalb der eigenen Familie wirkt sich auf Heranwachsende oft besonders schlimm aus. Denn vor allem kleine Kinder lieben ihre Eltern kompromisslos und leben in dem Glauben, dass ihre Eltern immer das Richtige tun. Jungen und Mädchen, die von ihren Eltern misshandelt oder vernachlässigt werden, geben sich häufig selbst dafür die Schuld. Wenn sie nur „artiger, ordentlicher, schlauer“ wären, so denken die Kinder, würden ihre Eltern sie auch liebevoller behandeln. Als Erwachsene müssen sie dann häufig mühsam lernen – oft mit Hilfe von Psychologen und Therapeuten – selbstbewusst und mit Zuversicht durch das Leben zu gehen.

Sehr eindrucksvoll hat John Bowlby bereits in den 50er Jahren die Folgen von Kindesvernachlässigung beschrieben. Kinder, die von ihren Eltern stark vernachlässigt werden, so schreibt der britische Arzt und Bindungsforscher, leiden häufig noch im Erwachsenenalter unter Leere und Gefühlsarmut. Ihnen fällt es nicht leicht, anderen Menschen zu vertrauen, neigen zu Depressionen und sind anfällig für Suchterkrankungen. Und obwohl sie sich vornehmen, ihre Kinder anders zu erziehen, fallen sie als Eltern häufig in alte Muster zurück: Gewalterfahrungen in der Kindheit erhöhen die Wahrscheinlichkeit um ein Vielfaches, später selbst Täter oder Opfer von Gewalt zu werden.

Manche Menschen argumentieren, körperliche Gewalt sei weniger schlimm als seelische Verletzung. Für Kinder existiert dieser Gegensatz jedoch nicht. Sie erleben Zurückweisungen und Ohrfeigen gleichermaßen als Demütigung und reagieren darauf häufig mit Ohnmacht und Angst.

Das Schlagen von Kindern ist gesetzlich verboten

Die Ansicht, dass Schläge Kindern helfen, sich später im Leben zu recht zu finden, ist noch immer weit verbreitet – trotz des im Bürgerlichen Gesetzbuch verankerten Grundrechtes auf gewaltfreie Erziehung (BGB, § 1631, Absatz 2). (Rechte der Kinder) Kinder, die regelmäßig geschlagen werden, lassen nur kurzfristig von dem „unerwünschten” Verhalten ab. Oft beginnen die Jungen und Mädchen zu lügen und tun das Verbotene heimlich. Sie verhalten sich angepasst, um Strafe zu vermeiden, nicht aber aus Einsicht, zum Beispiel aus Rücksichtnahme auf andere.

„Wenn ich traurig bin, stelle ich mir einfach vor, ich wäre tot. Male mir aus, wie ich mich umbringe und wie dann alle traurig und ganz betroffen sind.” Dieses Beispiel einer Zehnjährigen zeigt einen der zahlreichenersuche von Kindern, ihre Gewalterfahrungen zu verarbeiten. Andere Kinder und Jugendliche reagieren mit aggressivem Verhalten, Kriminalität, Sucht oder Selbstverletzungen. Dahinter steht allein der Wunsch, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und Hilfe oder Schutz von Außen zu bekommen. (Erkennen von Kindeswohlgefährdung, XY… ungelöst)

Info

  • Lebensberatung, psychologische Hilfe oder Erziehungs- und Familienberatung – beim Finden eines geeigneten Angebotes hilft die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung unter Telefon: 0911 9771414 oder im Internet mit der Beratungsstellen-Suche auf www.bke.de.

QUELLE: http://www.fachstelle-kinderschutz.de

Dieser Artikel beschreibt ganz gut, wie es gelaufen ist, in der Vergangenheit und welche Intentionen herrschen!

Zum Hinweis auf den kommenden Artikel:

Ich habe mich am 04.12.2004 vom Vater der Kinder getrennt und ihn in seine Freiheit entlassen!

Hüte dich vor dem Familienrecht

DIGITAL CAMERAWenn zwei sich streiten…

Diese bekannte Weisheit ist alt, wie sie klug ist. Dass Partner sich im Laufe des Zusammenseins nicht mehr verstehen und eine Beziehung endet, kommt in den besten Familien vor. Entschließt sich einer der Eheleute zur Scheidung oder hegen beide diese Absicht, sollte den Kindern zuliebe auf das Säbelwetzen verzichtet werden. Beiderseits sollte den Kindern zuliebe eine einvernehmliche Trennung angestrebt werden, auch, wenn dies nur schwer möglich erscheint. Nicht nur, dass der Rosenkrieg und der Streit ums Sorgerecht eine sehr hohe emotionale Belastung für alle direkt und indirekt Beteiligten ist, sondern sie birgt auch die Gefahr, dass in der Auseinandersetzung das oft als dritter Elternteil bezeichnete Jugendamt auf den Plan gerufen wird. Dieses ist im Familienrecht sehr häufig involviert, weil es dort die Rechte der Kinder vertreten sollte. Ob dies dann auch immer so der Fall ist, darüber kann man sich angesichts unseres Blogs eine Meinung bilden. Als Trennungseltern hat man vornehmlich die Pflicht, Kinder vor dem Eingriff des Jugendamtes zu schützen.

Die Problematik bei einer Trennung

Eine Trennung ist immer eine persönliche Niederlage und Belastung. Erst recht, wenn die Trennungsabsicht von einem Partner vorangetrieben und in die Wege geleitet wird, während der andere vielleicht zuvor nichts von dem sich anbahnenden Beziehungs-Aus mitbekommen hat. Erfährt der andere Ehepartner von der Trennungsabsicht, fällt dieser womöglich aus allen Wolken, weil aus seiner Sicht die Ehe sich vielleicht sogar noch intakt anfühlte. Doch wo menschliche Gefühle aufeinandertreffen, können sich diese im Laufe der Zeit ändern und dann ist es der ehrliche Weg, Konsequenzen zu ziehen. Besser, als in einer Lebenslüge zu leben – auch, wenn es weh tut. Für den Noch-Ehepartner ist die Ankündigung der Trennung oftmals der Impuls, mit subtilen Mitteln darauf zu reagieren, weil die Trennungsabsicht nicht verstanden, nicht gewollt und nicht akzeptiert werden kann. Doch ganz gleich, was man tut, man kann das Vorhaben des Partners kaum ändern. Natürlich kann auch der Betrug des Ehepartners zur eigenen Trennungsabsicht führen. Auch dann fällt es nachvollziehbar schwer, einen sauberen und fairen Abschluss aus eigener Sicht zuzulassen. Man hat vielleicht noch „eine Rechnung offen“. Die Kinder sind dann häufig das Druckmittel, um dem Noch-Partner eins auszuwischen, ihn unter Druck zu setzen oder ähnliches. Plötzlich werden aus einst sich liebenden Menschen, die zusammen an einem Strang zogen, Feinde und im Krieg um Gefühle, Stolz und Rache wird das Kind zum Streitobjekt bei Trennung und Eheauflösung. Vergessen wird, dass man das, was man liebt, nämlich die Kinder, emotional einer sehr hohen Belastung aussetzt. Und oft übersehen Trennungseltern die Gefahr, dass man dem Jugendamtseingriff Tür und Tor öffnet. Genau jetzt ist es nämlich ein Leichtes für die Kinderschutzbehörde, aktiv zu werden. Weil beide Elternteile im gemeinsamen Streit bereit sind, kein gutes Haar am nunmehr zum Kontrahenten gewordenen Ehepartner zu lassen. Man weiß, man versetzt dem anderen einen gehörigen Seitenhieb und ein Stich ins Herz, wenn das Kind zum Druckmittel gemacht wird. Anstatt die Scheidung als einvernehmliche Trennung zum Wohl und Schutz des Kindes oder der Kinder zu regeln, wird um Sorgerecht, Umgangsrecht und Verbleib des Nachwuchses gestritten auf Teufel komm raus und genau diesen ruft man damit herbei, um sich am Zerfall der Familie zu bereichern. Jede gerichtliche Auseinandersetzung sichert nämlich den Arbeitsplatz von Richtern, Verfahrenspflegern und Jugendamtsmitarbeitern, die sich dazu berufen fühlen, möglichst viel in die Trennung einzugreifen, um das Kind zu schützen. Doch angesichts des Schicksals vieler Trennungskinder und Trennungseltern weiß man, dass ein Kind nicht drei Elternteile braucht, keine Heimunterbringung und auch keine Neubeelterung durch Pflegeeltern, sondern Mutter UND Vater. Auch, wenn die sich nicht mehr lieben und nicht mehr zusammenleben. Gut arrangierte, getrennt lebende Eltern sind immer besser für das Kindeswohl, als die Inobhutnahme durch das Jugendamt. Selbst, wenn dafür ein Elternteil vermeintlich zurückstecken muss. Dies fällt nachvollziehbar schwer. Doch wer sein Kind aufrichtig liebt, wird ihm ein Leben in Freiheit ermöglichen.

Wie gelingt die einvernehmliche Scheidung?

Dort, wo verletzte Gefühle und die wohl größte Enttäuschung zurückbleiben, fällt es schwer, zu akzeptieren. Trennungseltern müssen sich der Kinder zuliebe zusammenreißen und sich zunächst damit abfinden, was nicht zu ändern ist. Anstatt maximal viel Energie in den gegenseitigen Kampf zu stecken, sollte man dem häufig missbräuchlich angewandten Familienrecht ein Schnippchen schlagen. Besorgen Sie sich einen Anwalt, der nicht die Fronten schürt, sondern Ihnen dabei hilft, besonnen eine einvernehmliche Trennung einzuleiten. Wirken Sie darauf hin, dem Partner die Problematik mit dem deutschen Jugendamt zu vermitteln und signalisieren Sie, dass Sie um der Kinder Willen keinesfalls dem Jugendamt eine Chance geben wollen, mit dem eigenen Nachwuchs als Spielball zu agieren. Zeigen Sie, dass Sie ein liebendes und verantwortungsbewusstes Elternteil sind und helfen Sie dem Noch-Partner dabei, auch als solcher zu handeln. Regeln Sie in friedlicher Absicht das Sorgerecht und auch den Umgang. Feilschen Sie nicht um Minuten und Stunden mit dem Kind, denn wenn das Jugendamt erst mit der Regelung betraut wird, kann es schnell passieren, dass Sie oder der Noch-Partner das Kind gar nicht mehr oder nur noch alle paar Monate sehen darf. Somit würde nicht nur der betroffene Elternteil verlieren, sondern im Besonderen auch das Kind einen Elternteil. Und der war schließlich in der Vergangenheit in den meisten Fällen gut für das Kind. Denken Sie immer daran: Trotz einer Scheidung bleibt man Vater und Mutter!

 

QUELLE: http://kinderklau-relaunched.de/trennungskinder/huete-dich-vor-dem-familienrecht-2-204.html

Grundrechte verletzt? Dann KLAGE möglich!

In Hessen hier:

http://www.staatsgerichtshof.hessen.de

 

 

Die Grundrechtsklage

I.
Bürgerinnen und Bürger können den Staatsgerichtshof mit der Grundrechtsklage anrufen, wenn sie geltend machen, durch die öffentliche Gewalt des Landes Hessen in einem durch die Verfassung des Landes Hessen gewährten Grundrecht verletzt worden zu sein. Solche Grundrechtsklagen haben seit jeher eine besondere Bedeutung und bilden nicht nur von der Zahl der Eingänge her den Schwerpunkt der Arbeit des Staatsgerichtshofs.

Zulässigkeitsvoraussetzungen einer Grundrechtsklage sind vor allem

  • das Unterbleiben einer Anrufung des Bundesverfassungsgerichts in derselben Angelegenheit;
  • die Erschöpfung des Rechtswegs, d.h. alle in Frage kommenden gerichtlichen Instanzen müssen zunächst ausgeschöpft werden;
  • die Einhaltung der Frist zur Erhebung der Grundrechtsklage: sie beträgt bei der Grundrechtsklage gegen eine gerichtliche Entscheidung einen Monat und läuft ab deren schriftlicher Bekanntgabe;
  • die schriftliche Einreichung und die Begründung der Grundrechtsklage innerhalb der Frist zu ihrer Erhebung.

Die Begründung einer Grundrechtsklage muss mindestens folgende Angaben enthalten:

  • Die staatliche Maßnahme, gegen die sich die Grundrechtsklage richtet, muss genau bezeichnet werden. Bei gerichtlichen Entscheidungen sind Datum, Aktenzeichen und Tag des Zugangs der Entscheidung anzugeben.
  • Das Grundrecht, das durch den beanstandeten Hoheitsakt verletzt sein soll, muss benannt oder jedenfalls seinem Rechtsinhalt nach bezeichnet werden.
  • Es ist darzulegen, worin im Einzelnen die Grundrechtsverletzung erblickt wird. Hierzu ist bei Grundrechtsklagen gegen gerichtliche Entscheidungen insbesondere auch die Vorlage der angegriffenen Entscheidung oder die nachvollziehbare Darlegung ihres Inhalts und des Gegenstands des Ausgangsverfahrens erforderlich.

Grundrechtsklagen gegen gerichtliche Entscheidungen führen nicht zu deren Überprüfung im vollen Umfang, sondern nur zur Nachprüfung auf verfassungsrechtliche Verstöße. Eine Grundrechtsverletzung liegt nicht schon vor, weil die Gestaltung des Verfahrens, die Feststellung und Würdigung des Sachverhalts, die Auslegung eines Gesetzes oder seine Anwendung auf den einzelnen Fall möglicherweise Fehler enthält.

Eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt benötigt man nicht. Es ist jedoch möglich, sich anwaltlich vertreten zu lassen.

Das Verfahren ist grundsätzlich kostenfrei. Im Falle des Erfolgs einer Grundrechtsklage werden der antragstellenden Partei die notwendigen Auslagen erstattet. Ist ein Antrag unzulässig oder offensichtlich unbegründet, so kann der antragstellenden Person eine Gebühr bis zu 750,- €, im Falle des Missbrauchs bis zu 1500,- € auferlegt werden. Der Staatsgerichtshof kann auch einen entsprechenden Vorschuss anfordern und seine weitere Tätigkeit von dessen Zahlung abhängig machen.

II.
Gemeinden und Gemeindeverbände können die Grundrechtsklage mit der Behauptung erheben, dass Landesrecht die Vorschriften der Verfassung des Landes Hessen über das Recht der Selbstverwaltung verletzt.

Vater mehrfach als zu extrem in seiner Erziehung bezeichnet – Ignoranz des Familiengerichts Wetzlar

Kinder haben dabei ein Recht auf gewaltfreie Erziehung:

Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen erklärt das Gesetz ausdrücklich für unzulässig.

So, die klare und eindeutige Rechtsprechung!

Was wiegt mehr?

Eine Mutter, die in Liebe und Fürsorge einen für das Kind stressfreien und indirekt geradlinigen Weg zur Eigenverantwortung und selbstbewussten, richtigen Entscheidungen des Kindes für sich und seine Zukunft sorgt, oder ein Vater, der „gewaltig“ mit krassen Erziehungsmethoden versucht das Kind zu brechen?

Hier mal die Aussagen der beiden Lehrerinnen:

Zitat Lehrerin Liam Grundschule Katzenfurt: „…ich empfand die Schilderungen seiner Erziehungsmethoden als sehr krass!“ (über den Vater von Liam!)

Stellungnahme des Jugendamtes Wetzlar, nach Besuch beim Vater am 04.03.2014 Auszug und Zitat:

„in Bezug auf das Erziehungverhalten des Vaters äußert sich die Ko-Rektorin der neuen Schule von Liam kristisch. Der Vater agiere oftmals ZU STRENG mit Liam und spreche sodann Strafen aus, anstatt positiv gezeigtes Verhalten zu bestärken und zu belohnen!“

 

In dem ANGEBLICHEN „Gut“achten von Frau Christina Herr, Wetzlar wird jedoch das Verhalten von mir als sehr einfühlsam bezeichnet!

(Zitat! Ich korrigiere die Rechtsschreibfehler 😉 )

Explorartionsgespräch im Haushalt der Mutter:

„Man einigte sich daraufhin, ein Spiel (SIEDLER!) in der Küche zu spielen und für alle einen Tee zu bereiten. Liam wirkte dabei vertraut mit den Gegegebenheiten und beteiligte sich aktiv an den Vorbereitungen. Auch Gerrit hatte „seinen“ Platz innerhalb der Interaktionen. Die Vorbereitungen, sowie auch der Spielveraluf wirkten vertraut, harmonisch und wechselseitig zugewandt.

Im Verlauf der anderhalbstündigen Situation zeigte Liam punktuell leicht impulsives und unkonzentriertes Verhalten, was sowohl die Kindesmutter, als auch Gerrit veranlasste, ihm jeweils einen Hinweis zur Verhaltensänderung zu geben. Die positive Situation wurde dadurch jedoch NICHT beeinträchtigt und führte insgesamt zu ERFREULICHEN und WOHLWOLLENDEN Interaktionen untereinander.

Der Mutter gelang es dabei gut, ihre Aufmerksamkeit beiden Kindern zu schenken und deren Bedürfnisse individuell zu berücksichtigen. Während sie bei Liam darauf bedacht war, ihn durch Lob und Ermutigung in die Situation einzubinden, brachte sie gegenüber Gerrit zum Ausdruck, seine Interessen und seine Reife wertzuschätzen. So unterhielten sich beide über polititsche Themen und Positionen, fanden dabei einerseits hohe Übereinstimmung, jedoch auch abweichende Haltungen, die KONSTRUKTIV diskutiert wurden….!“

 

NUN gilt auch hier DENK SELBST! 😉

 

EINFÜGUNG :

Beratung und Unterstützung für Familien

Jugendamt

„Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“ Artikel 6 des Grundgesetzes legt die Sorge für Kinder vorrangig in die Hände ihrer Eltern. Doch es gibt auch Eltern, die mit dieser Aufgabe überfordert sind, die ihre Kinder vernachlässigen oder misshandeln. Deshalb weist Artikel 6 gleichzeitig dem Staat die Verantwortung zu, über die Ausübung der elterlichen Sorge zu wachen. Daraus ergibt sich das so genannte „staatliche Wächteramt“, das den Staat zum Eingreifen verpflichtet, wenn Eltern trotz angebotener Hilfe nicht in der Lage oder bereit sind, ihrer Verantwortung gegenüber ihren Kindern nachzukommen. Eine staatliche Institution, die diese Wächterrolle übernimmt, ist das Jugendamt.

Das Jugendamt in der Wächterrolle des Staates

Die Mitarbeiter des Jugendamtes sind somit verpflichtet, allen Hinweisen, dass ein Kind in Gefahr ist, nachzugehen. Dabei arbeiten sie eng mit anderen Behörden und Institutionen zusammen, zum Beispiel mit Kindertagesstätten, Schulen, der Polizei und Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) ist jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt verpflichtet, ein Jugendamt einzurichten. In ganz Deutschland gibt es somit über 600 Jugendämter und im Land Brandenburg 18. Zuständig ist immer das Jugendamt, in dessen Bereich die Eltern wohnen. Leben Eltern getrennt, kommt es auf den gewöhnlichen Aufenthalt des sorgeberechtigten Elternteils an. Für den Bereich Kinderschutz ist in den Jugendämtern der Soziale Dienst verantwortlich, meist „Allgemeiner Sozialer Dienst” oder kurz „ASD” genannt.

Eltern unterstützen, Kinder schützen – so lässt sich der Auftrag zusammenfassen, den das Jugendamt nach Paragraf 1, SGB VIII hat: Das Jugendamt soll Eltern bei den Aufgaben der Versorgung und Erziehung ihrer Kinder beraten, unterstützen und entlasten. Und das Jugendamt soll – als Teil der staatlichen Gemeinschaft, die nach dem Grundgesetz über die Erziehung zu wachen hat – Kinder vor Gefahren für ihr Wohl schützen. Dem Jugendamt ist somit eine doppelte Aufgabe zugewiesen. Es ist also auch eine Instanz der Kontrolle, die im Einzelfall die elterliche Sorge berühren kann, um ein Kind zu schützen. Doch der Aufgabenschwerpunkt des Jugendamtes liegt bei vorbeugenden, familienunterstützenden Angeboten.

Die wichtigste Aufgabe des Jugendamtes ist es, Familien zu beraten

Eltern, die spüren, dass sie Unterstützung brauchen, finden beim Jugendamt professionelle Beratung und Hilfe. (Helfen und Schützen) Hans Leitner von der Fachstelle Kinderschutz macht Eltern Mut: „Trauen Sie sich. Das Jugendamt hilft Ihnen und Ihren Kindern weiter!”

Info

  • Weiterführende Informationen erteilt das Landesjugendamt unter Telefon 03338 701801 oder im Internet: www.lja.brandenburg.de.
  • Der vollständige Text des Kinder- und Jugendhilfegesetzes – SGB VIII – ist veröffentlicht auf den Internetseiten des Fachkräfteportals der Kinder- und Jugendhilfe unter der Rubrik „Rechtsfragen“, „Gesetze des Bundes und der Länder“: www.jugendhilfeportal.de.

 

QUELLE: http://www.unterstuetzung-die-ankommt.de/leistungen