Dahin führen Shitstorms – die #ZweiSeitenThese….

Aus diesem Link hier zitiere ich mal die drei letzten Absätze:      http://www.taz.de/Rssistischer-Tweet-einer-PR-Mngerin/!129851/

Was Shitstorm auslösen können und wohin Massenhysterie führen kann:

Ihr Arbeitgeber IAC reagierte schnell. In einer ersten Stellungnahme distanzierte sich das Unternehmen von dem „ungeheuerlichen, beleidigenden Kommentar, der nicht den Werten und Ansichten der IAC entspricht“. Am Samstag feuerte IAC die PR-Frau. 

Konsequentes Handeln des Arbeitgebers, bei einem solchen Faus pax! 

Die Geschichte zeigt in seltener Deutlichkeit: Eine einzige Dummheit im Netz kann ein ganzes Leben ruinieren. Schon vor ihrem rassistischen Tweet postete Sacco mehrfach Fragwürdiges. Doch die Art, wie tausende Menschen über sie herfielen, sie mit Morddrohungen überhäuften, Hasskommentare zu ihren Instagram-Fotos und denen ihrer Kinder posteten, ist verstörend. Die Reaktion gleicht einem Lynch-Mob, der die Karriere von Sacco und vielleicht sogar ihr gesamtes Leben zerstört hat. Alles, ohne dass sie sich verteidigen konnte. Deshalb hinterlassen die Reaktionen im Netz eine ebenso unschönes Gefühl wie der Ursprung des Skandals.

Ist das wirklich die Intention der Menschen heute? Wegmachen, was gerade nicht passt?

EXEKUTION des Unangehmen?

Gut, wofür haben wir dann noch Gerichte, Bewährungszeiten, Therapien? 

Wenigstens etwas Gutes hat die Geschichte: Am Wochenende registrierte jemand die Internetdomain justinesacco.com und leitet von dort auf die Spendenseite „Aid for Africa“ um.

Und dies hier beweist, wer dann mal nachdenkt, wer und was wirklich geholfen bekommen müsste, bei all dem Mist, den Andere verzapfen, kann statt Shitstorm und Exekution tatsächlich noch was Gutes tun!

#ZweiSeitenTheorie 😉

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Ein Kommentar zu “Dahin führen Shitstorms – die #ZweiSeitenThese….

  1. Für Deine Familie,

    denn tatsächlich wird keiner je allein sein. Einsamkeit beruht NUR auf der Furcht vor dem ANDEREN.
    Ich gebe mal eine Weihnachtsgeschichte aus anderem Blickwinkel wieder, die aus der Diskussion der Crew mit dem Franz Maria Arwee entstand:
    Vorbemerkung
    Sprache dient der Verständigung, folglich dem Verstehen. Es ist allein der empathische Verstand, der nachvollzieht, was ein anderes Lebewesen ihm mitteilt. Einen anderen Verstand als den mit Gefühl gibt es nicht.
    Ein Lebewesen, das in den Modus Irrationalität schaltet, ist von Emotionen beherrscht, das das Fühlen stark einschränkt, bis gänzlich unmöglich macht. Es ist wichtig die Unterscheidung zu treffen, daß Fühlen untrennbar zum Verstehen gehört und große Emotionen diese Verbindung be-/verhindern.
    Beispiel ist der Begriff LIEBE, der nichts mit großer Emotion zu tun hat, sondern mit tiefem Vertrauen. Liebe ist die Fähigkeit loslassen zu können, nicht die Begierde, nicht der Besitz, nicht die der HERRSCHAFT.
    Menschen die sich beispielsweise als Anarchisten oder Christen bezeichnen, und kein Mitgefühl zeigen, oft gar Gewalt als Mittel gutheißen, haben das Konzept des jeweiligen Gedankens nicht ansatzweise verstanden.
    Genug, sonst wäre die Geschichte selbst überflüssig:

    Was erzählt die Geschichte im Garten Eden im Kern ?
    Da stehen in der Mitte des Gartens zwei Bäume rum, deren Frucht die Menschen nicht kosten sollen.
    Wenn Gott allwissend ist, wußte er sicher auch, daß die Früchte genossen werden.
    Er hätte sie problemlos von den Cherubin bewachen lassen können, wie den Baum des Lebens auch.
    Außerdem ist er doch allmächtig, dann ist es doch kein Problem den Menschen die Regeln einzubrennen. Optional die Bäume erst gar nicht stehen zu lassen.
    Ein gütiger Gott, der trotz Kenntnis nicht handelt ?
    Es gibt hierauf sehr stark reduzierte Antworten der Leitung der Gebetstempel.
    Sich der Nacktheit bewußt werden ? Trägt denn ein Mensch bei seiner Geburt Kleidung ?
    Weshalb hat der Mensch denn überhaupt Sexualität, wenn diese verborgen bleiben soll ?
    Auch hier stellt sich wieder die Frage nach der Allmacht Gottes.
    Die Geschichte ergibt logisch irgendwie SO gar keinen Sinn.
    Hier stellt sich folglich die Frage nach dem SINN

    Was wollten die Verfasser tatsächlich LOGISCH mitteilen ?
    Ich versuche mal eine einigermaßen schlüssige Geschichte zu erzählen
    Baum des Lebens
    http://de.wikipedia.org/wiki/Baum_des_Lebens_(Bibel)
    Leben und Tod ist eine Konsequenz der stetigen Veränderung und keine Gegensätze. Es ist lediglich eine Frage des Blickwinkels.
    Wer Angst vor dem bösen Tod hat, wird eher konservativ. Wer Angst vor dem Leben hat, eher aggressiv.
    So verbarrikadiert sich der Konservative in seinem Bunker, der Aggressive sprengt sich in die Luft, beide von Angst getrieben.
    Die Angst entsteht durch fehlenden Sinn. Das ist wohl ein Grund für das Entstehen von Religion als Sinngebung.
    Wenn jedoch ein Überweltliche Instanz, eben IDEALE verwendet wird, entstehen unauflösbare Widersprüche, die ins Unveränderliche, ins NICHTS laufen. Etwas wirklich Unveränderliches ist ein Widerspruch in sich, denn etwas Unveränderliches hat keine Wirkung, genausowenig kann irgendetwas darauf wirken, sonst wäre es ja nicht mehr unveränderlich.
    Das Lebewesen, das sich mit IDEALEN misst, kann nur verlieren, es wird scheitern, denn ein Ideal wäre Unveränderlich.

    Leider wird den Leuten im Fluß der Veränderung, nicht bewußt, daß Rituale nicht zur Erlösung führen können, dies vermag nur der Verstand.
    Erlösung ist die Befreiung vom Glauben, vom Dualismus.
    Wer Jugend und Alter als Gegensatz sieht, strebt nach dem Unveränderlichen, Er wird unsichtbar, er wird vereinsamen, er wird zum NICHTS. Ein echter EGOIST geht an seiner Einsamkeit zugrunde, denn er kann niemandem vertrauen, er kann niemanden lieben, auch sich selbst nicht.
    Gäbe es Unsterblichkeit, wären wir niemals geboren worden, wird vom Jugendwahn geflissentlich übersehen.
    Ein Lebewesen kann getöt werden, aber es ist nicht möglich, es auszulöschen, denn es hat eine Veränderung beWIRKT.
    Ein Lebewesen stirbt, ab dem Punkt, wo es nach Unveränderlichem strebt, denn als Folge ist das tatsächliche Leben nicht mehr erlebbar/fühlbar. Gefangen in einer Emotionalität, die das Fühlen einschränkt/verhindert/unterdrückt, eine Lebensblase wird geboren.

    Baum der Erkennnis von Gut und Böse
    http://de.wikipedia.org/wiki/Baum_der_Erkenntnis
    Eva schenkt einer FALSCHEN Schlange ihr Vertrauen, Adam vertraut Eva. Wer erwartet im Paradies GOTTES auch andere Interessen, als die Gottes selbst ?
    Die falsche Schlange ist nur im Kopf existent und dem einzelnen einflüstert, daß wir alles ausprobieren sollten, auch das irrationale. So nimmt das Unheil seinen Lauf.

    Mir sagt der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse, daß ein Mensch nicht in der Lage sein kann, darüber zu entscheiden, was tatsächlich gut und böse ist. Auch alle Menschen zusammen nicht.
    Das liegt allein in der Erkenntnis, daß Menschen in einer Welt der stetigen Veränderung, niemals alle Informationen haben können, um ein wirklich GERECHTES Urteil aussprechen zu können.
    Wer GLAUBT alle Informationen zu haben, hält sich für einen GOTT, er setzt sich gottgleich. Unser Fähigkeiten insgesamt reichen nicht, die Wirklichkeit als Ganzes zu erfassen, denn sie ist unendlich und damit zugleich ewig.
    Dann ergibt auch das erste Gebot mit den „keine Göttern neben mir haben“ durchaus einen Sinn.
    Was ist nun die Konsequenz ?
    Menschen fliegen aus dem Paradies, wenn sie die WIRKlichkeit der stetigen Veränderung leugnen, gefangen im GLAUBEN im Besitz der einzig wahren Wahrheit zu sein.
    Der Blick auf die Wirklichkeit geht verloren, der Mensch wird blind und kann das Paradies nicht mehr sehen, obwohl es immer noch da ist. Der Glauben macht blind, er fokussiert den Blick auf einen REDUZIERTEN KONKRETEN Standpunkt.
    Die Wirklichkeit läßt sich nur abstrakt durch FÜHLEN erfassen, denn in der Unendlichkeit kann es nur scheinbare Grenzen geben. Die Unendlichkeit kennt keine Grenzen, folglich kein duales innen/aussen, sonst wäre sie nicht unendlich. Tatsächlich ist alles mit allem verbunden, auch wenn es den Lebewesen nicht möglich ist, dies mit den Augen zu sehen oder mit den Ohren zu hören.
    Metapher:
    Der Kirchgänger ist eben nur Anhänger des Kirchentums, nicht des Christentums.

    Mich erstaunt mit welcher Weitsicht die „so überaus primitiven unterentwickelten Menschen der Steinzeit“ dies bereits erkannt haben und wir fortgeschrittenen weiterentwickelten Modernen nur im Nebel rumlatschen. Franz sagte vor kurzem
    Wir bleiben nur eine Horde Idioten*, wenn wir nicht verstehen, daß Schwarmintelligenz nicht durch GLAUBEN an Konkurrenz enstehen kann.

    Vielleicht können Menschen die Geschichte mit dieser Lesart in die heutige Zeit übertragen.

    *Der gemeine Idiot ist ein Anhänger einer idiotischen Ideologie, folglich jede Form des Idealismus. Der Idiologe ein Verkünder derselbigen, der Vollidiot eine vollendete Kombination aus diesen beiden.
    Angestebt wird das heilige Idioperium des Glaubens an die einzig wahre Wahrheit des Verkünders derselbigen. Einer wird gewinnen, Ausleseprinzip.

    Die WIRKlichkeit hat keine Ursache, sie besteht nur aus der Konsequenz von Wirkung, die wiederum immer STETIG wirkt. Die Veränderung ist stetig und wartet nicht auf irgendwelche Anpassungen des dualistischen Denkens.

    Feiert einfach mal ein parteiunabhängiges Fest der Freude
    DAS wünschen wir uns ALLEN
    Die etwas anderen Geschichtenerzähler

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